Photovoltaik und Begegnung 2020

Download: Projektbericht Tansania Zukunft durch Sonne e.V. 2020
(Bericht als pdf-Download mit vielen Bildern.)

Im folgenden Bericht möchten wir auf die Durchführung unserer Projektreise 2020 nach Mwika in Tansania eingehen. Der Bericht gliedert sich in vier Teilprojekte, die wir vor Ort durchgeführt haben, darunter das Elektroprojekt, das SHK-Projekt, das Begegnungsprojekt sowie das Erste-Hilfe-Projekt. Jedes Teilprojekt wurde in den zwei Jahren vor der Reise geplant, finanziert und anschließend vor Ort umgesetzt. Das Begegnungsprojekt umfasst viele gemeinsame Aktionen, von denen hier nur die spannendsten dargestellt sind. Die Erlebnisse bei unserer Arbeit in Tansania, die Schwierigkeiten und Erfolge wollen wir nun näher beschreiben.

Projektbericht Elektro 2020

Am Mittwoch Abend kamen unsere Projektreisenden in Mwika an und schon am Donnerstag waren die Elektriker auf der Baustelle an der KIUMO VTC (Berufsschule) in Uuwo, Mrimbo, Tansania. Wir hatten einen Termin für die Vorbesprechung zum Aufbau der neuen Solaranlage vereinbart. Leider hat der tansanische Lieferant diesen Termin auf den nächsten Montag, den 10.3.2020, verschoben. Unsere drei Elektroniker- und Mechatronikerauszubildenden und ich als Fachkraft für Elektrotechnik fingen an zu planen. Das Gebäude der Berufsschule wurde besichtigt, technische Details mit dem Schulleiter, Deacon Kimaro, besprochen und die Anforderungen der Schule an die PV-Anlage verifiziert. Einer der wichtigsten Punkte dabei war es, Zeit zu sparen, denn wir wollten zum Ende unserer Projektzeit eine funktionsfähige Anlage übergeben. Zeit kann durch Planung und vorbereitende Arbeiten gespart werden. Es wurden also Teilelisten für E-Installationsmaterial erstellt und die Teile auf dem nahen Marktplatz Himo eingekauft. Dabei war es uns möglich die angesetzten Materialkosten erheblich zu senken, denn zum einen war der Einkauf auf dem Markt mit Unterstützung unseres ortskundigen Guides günstiger als geplant und zum anderen waren die baulichen Gegebenheiten so, dass an den Spezifikationen der PV-Anlage nachjustiert werden musste, was die Kosten ebenfalls reduzierte. Das Material, wie Leuchten, Leitungen und Befestigungsmaterial, wurde dann am Freitag und Montag verbaut

Wir warteten währenddessen auf die Firma, um die Baustelle zu übergeben. Lediglich der Firmenchef, ein Anwalt und zwei Praktikanten kamen vorbei, um uns kennen zu lernen. Eine erneute Terminverschiebung auf den Donnerstag wurde angekündigt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden weitere Vorbereitungen und kleinere Reparaturen an Nähmaschinen und Kreissäge sowie Elektroinstallationen durchgeführt. Am Donnerstag Mittag waren die Auftragnehmer mit dem Material vor Ort und begannen nach Vorgaben unserer Fachleute mit der Installation und Inbetriebnahme am Freitag, den 14.3.20. Wir konnten also unser Ziel erreichen und der Schule eine funktionsfähige PV-Anlage mit Batteriespeicher für das Schulungs- und Verwaltungsgebäude übergeben. Schon in der darauffolgenden Woche ereilte die Region ein mehrtägiger Stromausfall durch die einsetzende Regenzeit. In der KIUMO konnte mit Hilfe der vollen Speicherbatterien trotzdem gearbeitet werden.

Gleichzeitig, am 6.3.20, übernahmen drei weitere Elektrofachkräfte unserer Gruppe an der Kiumako Secondary School die anstehenden Aufgaben eigenständig. Es wurde die seit 2012 vorhandene PV-Anlage überprüft und ein Fehler gefunden, der offensichtlich auf eine fehlerhafte Installation nach Bauarbeiten am Gebäude schließen ließ. Leider konnte der Fehler auf der Leistungsplatine des Wechselrichters nicht behoben werden.

Zusätzlich wurden Steckdosen und eine Brunnenpumpe repariert sowie der Computerraum überarbeitet. Zur Konfiguration vorhandener und neu mitgebrachter Laptops hatte sich unsere Gruppe mit Datenträgern vorbereitet. Zusammen mit Schülern und Lehrern der Kiumako Schule wurden die Rechner innerhalb von zwei Tagen wieder zu neuem Leben erweckt und mit neuen Virenschutzprogrammen ausgestattet. Den jetzigen Zustand können die Schüler vor Ort nach einer Einweisung durch uns auch selbständig pflegen.

Am Freitag, den 14.3.20, liefen die Pumpe und der PC-Raum, auch hier wurden weitere Kleingeräte repariert und Schalter sowie Leuchten überprüft. Leider konnte kein Ersatz für den PV-Wechselrichter aufgetrieben werden. Diese Aufgabe nehmen wir mit in die Heimat und versuchen mittelfristig eine Lösung zu finden.

Projektbericht SHK 2020

Ziel der SHK-Gruppe war es die hygienischen Verhältnisse an der Kiumako Secondary School zu verbessern. Die Schule hat seit der letzten Reise einen Erweiterungsbau bekommen, der an das bestehende Regenwassernutzungssystem angeschlossen werden soll. Die SHK-Gruppe bestand aus 3 Schülern und einem Lehrer aus dem SHK-Bereich.

Noch in Deutschland wurde den Schülern die bereits existierende Regenwassernutzungsanlage erklärt. Die Schüler machten sich Gedanken über die Wartung der Anlagen und wie der Erweiterungsbau angeschlossen werden könnte.
In Tansania begutachtete das SHK-Team den Erweiterungsbau mit den neu anzuschließenden Sanitärräumen und den Zustand der bestehenden Anlage. Die Regenwasserzisterne war nicht mehr nutzbar. Dadurch, dass die elektrischen Kabel zu den Pumpen teilweise fehlten, mussten die mitgereisten Schüler des Elektrobereichs dieses Problem übernehmen und reparierten das Pumpensystem in Zusammenarbeit mit dem SHK-Team.

Im Erweiterungsbau wurden im Vorhinein weit mehr Sanitärobjekte eingebaut als das Team erwarten konnte. Bis auf die WC-Anlagen der Schülerinnen im neuen Übernachtungsbereich waren alle anderen Sanitärräume in unterschiedlichen Fertigstellungsstadien vom Rohbau bis hin zu fertig gefliest vor zu finden. Außerdem hatte die Schule eine Erweiterung der Regenwasserspeicheranlage im Erweiterungsbau bekommen, die noch nicht in Betrieb genommen worden war. Im Chemieraum wurden die Arbeitstische mit Zapfstellen ausgerüstet. Die gesamte Installation war aber noch nicht an die Wasserversorgung angeschlossen. Außerdem wünschte sich die Schule einen weiteren Regenwasserspeicher an die Dachentwässerung anzuschließen.

Mit viel Engagement und Kreativität konnten die Schüler ihre gesetzten Ziele umsetzten. Dies wäre nicht möglich gewesen, wenn nicht auch Schüler*inne und Lehrer aus anderen Fachbereichen die SHK Projekte tatkräftig mit Ihrer Arbeitskraft unterstütz hätten. Besonders gut war die Idee drei ehemalige Schüler der Kiomako Schule mit in das SHK Projekt zu integrieren. Diese drei Schüler haben die gesamte Zeit mit den SHK Schülern gemeinsam an den einzelnen Projekten im Team gearbeitet. Hierbei entstand ein reger Austausch zwischen Tansanischen und Deutschen Schülern. Die Tansania lernten einiges über Sanitärinstallation und bleiben somit der Kiomako Schule als „Handwerker“ für die Schule erhalten und unsere Schülern lernten von den Tansaniern, wie man mit einfachen Mitteln handwerkliche Probleme lösen kann. Außerdem fand ein reger interkultureller Austausch während der Arbeits- und Pausenzeiten statt.

Fazit:

Das SHK Projekt war ein voller Erfolg für unsere Schüler und die Kiomako School. Die gesetzten Schwerpunkte wurden alle bearbeitet und erfolgreich beendet. Die Regenwassernutzungsanlage wurde wieder in Betrieb genommen und um mehrere neue nutzbare Anlagenteile erweitert. Die verbleibenden nicht fertigen Anlagenteile wurden so verwahrt, dass diese später Stückweise sicher an das bestehende System angeschlossen werden können.
Hervor zu Heben ist der Aspekt, dass ehemalige Tansanische Schüler mit in das Projekt integriert wurden und somit ein großer Erfahrungsaustausch in beide Richtungen stattgefunden hat.

Projektbericht Begegnung 2020

Ein Land voller Farben und mit buntem treiben auf den Straßen. Kunterbunt und doch so einfach. Ein Lebensstil, der uns alle beeindruckt, mitgerissen und nachhaltig geprägt hat. Die Zeit in diesem wunderschönen, sonnigen Land verbracht zu haben, sehen wir als sehr großes Geschenk an. Wahnsinn, dass es nur zwei Wochen gewesen sein sollen, die wir dort verbracht haben. All diese Erlebnisse und Erfahrungen sind unbeschreiblich. Wir durften auf Menschen treffen, die uns sehr gastfreundlich aufgenommen und gut umsorgt haben, Schülerinnen und Schüler, die unsere Projekte mit Lust und Laune mitgemacht, aber vor allem auch mitgestaltet haben. Es war ein Geben und Nehmen.

Um Schwellenängste zu nehmen und den Kontakt zwischen uns und den einheimischen Jugendlichen herzustellen, haben wir anfänglich gemeinsam Ausflüge zu einem Wasserfall und zum Lake Chala mit anschließendem Camping und Wanderung zur kenianischen Grenze unternommen, zusammen getanzt, gelacht und am Lagerfeuer gesessen – Kulturen prallten aufeinander, aber es funktionierte einfach – ohne großes Nachdenken! Waren die sprachlichen Barrieren doch mal zu groß, wurde sich halt mit Händen und Füßen verständigt.

Improvisationstalent, Flexibilität und Geduld – drei Worte, die unseren Alltag in Afrika bestimmt haben. Anfangs nicht ganz einfach, später selbstverständlich für uns. Immer wieder haben wir Planänderungen in Kauf genommen und erstaunt festgestellt, dass es trotzdem läuft. Ganz nach dem Motto: „Planlos geht der Plan los“ oder wie die Tansania auch gern zu sagen pflegen „Hakuna Shida“ und „Pole Pole“.

Das Upcycling-Projekt:
Eines unserer Ziele war es, ein Upcycling-Projekte durchzuführen. Wir wurden kreativ und konzentrierten uns auf das Verwerten von leeren Einweg-Plastikflaschen. So entstand etwa ein Wikinger-Schach, das mit großer Begeisterung gespielt wurde – der Gedanke, gewinnen zu müssen, stand dabei völlig im Hintergrund, allein um den Spaß und das gemeinsame Spielen ging es den Kindern! Einfach schön zu sehen.

An der Schule gab es kaum Spielmaterialien, die den Internatschülerinnen und -schülern am Nachmittag die Langeweile vertreiben konnten, weswegen wir aus Tauen tagelang Fußballtornetze knüpften und Springseile wickelten. Die Netze der Tore wurden auf dem Schulhof direkt bei einem kooperativ geplanten Fußballturnier mit gemischten Mannschaften eingeweiht. Baumstämme, Sandhügel oder Löcher im Boden sollten kein Hindernis darstellen. Ein weiteres „Länderspiel“ auf dem Fußballplatz des Ortes Mwika folgte wenige Tage später. Fußball, ob man den Sport mag oder nicht, schweißt zusammen – erst recht bei 30 Grad in der prallen Sonne.

Die Baumpflanzaktion:
Mission Schulgarten. Der Schulgarten glich mehr einer Erdfläche ohne jegliche Pflanzen. In Zusammenarbeit mit dem Biologielehrer der Kiumako-Schule organisierten wir eine Pflanzaktion. Er bat seine Schülerinnen und Schüler, kleine Setzlinge von zu Hause mitzubringen. Es war uns wichtig, das auch die tansanischen Schüler einen materiellen Beitrag zur Pflanzaktion leisten, somit erreicht die ganze Aktion eine höhere Wertigkeit und einen persönlichen Bezug zu den Pflanzen, denn wir haben sie nicht einfach nur mitgebracht, es ist unser gemeinsames Projekt. Auch hierfür haben wir leere Plastikflaschen gesammelt, diese durchgetrennt und als eine Art Blumentopf verwendet. Schüler der Schulen Kiumako und der Kiumo pflanzten fleißig, sodass folgend ein Sammelsurium an Pflanzen seine „Töpfe“ fand, die jetzt sicher wachsen und in der Zukunft umgepflanzt werden können. Sowohl die Schüler als auch der Biologielehrer erklärten uns, um welche Pflanzen es sich handeln würde, wie groß sie werden würden. Voneinander lernen, eine großartige Erfahrung.

Eine weitere Aktion dazu war das Bäume pflanzen: Einen Fußmarsch weit weg haben wir auf einem Regenwaldhang, der aufgeforstet wird, gemeinsam eine Baumpflanzaktion gestartet. Die tansanischen Schülerinnen und Schüler zeigten uns Laien den Umgang mit Hacken und brachten uns die besten Techniken für diese Arbeit bei. Wir haben so insgesamt über 100 Bäume gepflanzt.

Erste Hilfe, Kochen und kleine Kinderhände:
Gerade in einem Land ohne ein so gutes Gesundheitssystem wie hier in Deutschland – ein sehr wichtiges Thema. Daher wurde über zwei Tage hinweg ein Kurs angeboten, der aus einem Theorie- und einem Praxisteil bestand. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich wissbegierig und lernten schnell, mehr dazu auf den kommenden Seiten dieses Berichtes.
Eine weitere Herausforderung war das gemeinsame Kochen für 70 Personen. Zusammen in einer gemischten Kleingruppe haben wir überlegt, was wir kochen können. Schnell einigten wir uns auf Avocados als Beilage, Reis mit Gemüse und Ananas als Nachspeise. Nun mussten die Zutaten eingekauft werden und das – typisch tansanisch – auf dem Markt, ein unglaublich beeindruckendes, buntes und lautes Erlebnis. Die Sekretärin der Schule hatte den Überblick und verhandelte wacker beim Preis für Gemüse, Obst und Reis. Der Rest der Gruppe schleppte die immer schwerer werdenden Säcke voller Zutaten quer über den Markt. Das Kochen war neu für uns. Die einfachsten Utensilien wurden verwendet und das Essen draußen über einem offenen Feuer in riesigen Töpfen zubereitet. Auch hier zeigte sich, wie wertvoll Teamarbeit ist.
Auf dem Gelände der Bible-School, auf dem wir für die zwei Wochen gelebt haben, gab es auch einen Kindergarten, den wir ebenfalls besuchen durften. Der Leiter hat uns viel und begeistert über das Kindergarten-Projekt erzählt. Denn Kindergärten gibt es nur vereinzelt in Tansania, so dass das Projekt sehr besonders ist. Da die meisten Menschen in Tansania, gerade in ländlichen Regionen, unter eher ärmlichen Verhältnissen leben, die Eltern ihren Kindern aber die Chance auf Bildung geben wollen, werden alle Kosten durch Spenden finanziert. In unserer Gruppe haben wir Geld gesammelt und es dem Kindergarten überlassen. Als sehr schönes Andenken für uns haben die Kinder sich mit ihren herrlich bunten Handabdrücken auf unseren weißen T-Shirts verewigt.

Projektbericht Erste Hilfe:

Ziel unseres Konzeptes ist es den Schülerinnen, Schülern und den Lehrern die Basismaßnahmen der Ersten Hilfe nahe zu bringen. Damit die Teilnehmer mehr Selbstsicherheit in der Hilfeleistung bekommen und somit die Schule und auch das Dorf mehr Menschen bekommt, die eine professionelle Erstversorgung ggf. auch Weiterversorgung leisten können. Für die Schule in Tansania ist erst Hilfe kein Lehrfach, wie in den meisten Schulen Deutschlands auch und somit fehlt den Lehrern die Kompetenz zur Ausbildung.
Für die Projektteilnehmer wird die Erste Hilfe Ausbildung eine Auffrischung ihrer eigenen Kenntnisse und es wird sicherlich eine bereichernde Begegnung mit einer anderen Kultur und Lebensweise.

Kinder möchten anderen Kindern helfen, doch müssen sie dafür die nötigen Erste Hilfe Kompetenzen erlernen.
Durch die Einführung der Ersten Hilfe als Lernbereich sollen die Schülerinnen und Schüler und Lehrer der KIUMAKO Secondary School die Kompetenzen entwickeln, sich in Unfallsituationen und anderen medizinischen Notfallsituationen richtig zu verhalten. Dazu gehört es auch, Gefahrensituationen schon im Vorhinein zu vermeiden. Um diese Kompetenzen zu erlangen, werden die Themenbereiche der Ersten Hilfe und erweiterter Wundversorgung in theoretischen und praktischen Übungen erlernt.

Ziel des Unterrichts ist es, den Schülerinnen und Schülern ein positives Verhältnis zur Ersten Hilfe zu vermitteln, die sachgerechte Anwendung der Ersten Hilfe zu erlernen, Hemmschwellen zu überwinden und Gefahrensituationen zu vermeiden. Folgende Schwerpunktkompetenzen sind wesentlich für jede Einheit.

Abschlussbetrachtung und Ausblick

In allen Teilprojekten dieser Reise sind große Erfolge zu verzeichnen. Auch wenn das ein oder andere nicht wie geplant umsetzbar war, haben wir dennoch alles zu unserer und vor allem zur Zufriedenheit unser tansanischen Gastgeber umgesetzt. Wir wurden mit vielen netten und auch tränenreichen Worten verabschiedet. Man sagte uns, wir hätten mehr geleistet als von uns erwartet worden ist, was unseren Erfolg ziemlich gut umschreibt. Selbstverständlich gibt es noch viel zu tun an der Kiumako Secondary School und auch am Kiumo Vocational Training Center. Besonders letzteres soll in Zukunft noch mehr in den Fokus unserer Arbeit rücken, dafür haben wir den Kontakt zu Schulleiter Kimaro intensiviert und mit der Installation der PV-Anlage einen solides Fundament für unsere Zusammenarbeit errichtet.

Aber auch an der Kiumako gibt es noch einiges zu tun, hier sei insbesondere der defekte Wechselrichter zu nennen, den wir unbedingt reparieren bzw. ersetzten möchten damit die dortige PV-Anlage weiterhin Netz unabhängigen Strom liefern kann, wie sie es in den vergangenen acht Jahren getan hat. Auch das SHK-Team kann im oberen Stockwerk noch einige Arbeiten umsetzten und weitere Wassertanks installieren. An der Kiumo wartet auf das SHK-Team eine neue Herausforderung, diese ist was die sanitären Anlagen angeht nur mangelhaft ausgestattet und wäre für Folgeprojekte eine große Baustelle.

Nach der Reise ist vor der Reise und wir haben bereits einige Ideen, wie es weiter gehen soll. Unsere Hilfe in Mwika ist nach wie vor nötig und gefragt, das haben wir an vielen Stellen gemerkt, an den Reaktionen der Menschen, an dem Nutzen unserer Arbeit für Lehrer, Schüler, Köche und den Schulbetrieb aber auch an den Freundschaften und dem Verständnis für eine fremde Welt und einer anderen Kultur auf deutscher wie auch auf tansanischer Seite.